22.3.2017 – Store Kagtinde

Wir schlafen beim Fähranleger Storestein und können ab hier direkt auf den Kagetinden aufsteigen. Ein Traumwetter ist es heute und endlich kein Wind mehr. Super Fernsicht! Wir sind alleine unterwegs und müssen alles spuren. Auf den Kagetinden selber ist auf dieser Route für heute kein Durchkommen. Eine riesige Schneewächte versperrt uns den Übergang zum Gipfelhang. Wir weichen daher auf einen Nebengipfel aus und geniessen einen herrlichem Rundumblick in die angrenzenden Fjorde. Die Pulverschneeabfahrt zum tiefblauen Meer ist spektakulär und endet direkt vor der Haustüre. Kaffee und Kuchen gibt es dann im nahen Skjervoj auf Skjervoja, welches über eine Brücke erreichbar ist. Wieder zurück bei der Brücke finden wir einen idealen Rastplatz mit freiem Blick gegen Norden und ohne störende Strassenlaternen. Hier bleiben wir und hoffen wieder einmal auf Nordlicht.

21.3.2017 – Steinfjellet

Heute ist es etwas stabiler also versuchen wir es nochmals mit einer Skitour. Ohne Karte versuchen wir durch einen lichten Birkenwald und anschliessend durch offenes Gelände auf eine Anhöhe zu kommen. Rund herum sind schroffe Berggipfel. Die Lawinengefahr ist heute auf «erheblich» eingestuft. Also Vorsicht ist angesagt. Auf 900Hm ist Schluss für heute und es geht bei diesigen Lichtverhältnissen aber bei super Pulver wieder zurück zum Ausgangspunkt und anschliessend noch raus auf die Insel Kagen.

20.3.2017 – Koppartind – Helgeli

Und wieder ein Versuch. Wir sind gestern noch die 10km bis zum Ausgangspunkt des Koppartind gefahren und können nun vor der Haustür starten. Leider hat es heute noch mehr Wind. Wir versuchen mal soweit als möglich einen Aufstieg. Nach 600m ist Schluss. Es hat einfach zu viel Wind. Wir graben uns daher erst einmal ein und fahren dann wieder ab. Wieder zurück beim MANny sind unsere sieben Sachen schnell verstaut und wir fahren weiter bis Helgeli, einem Stellplatz den wir von früher kennen und von dem aus sowohl LL als auch Skitouren zu machen sind, halt je nach Wetter, Lust und Laune.

 

19.3.2017 – Stortinden

Es ist Sonntag und Alta wie ausgestorben. Uns zieht es weiter auf der E6 in Richtung Süden. Wolkenloser Himmel, aber ziemlich kalt, wir kommen auf der eisigen Strasse gut voran und versuchen noch eine Skitour am Langfjordbot auf den Stortinden zu machen. Die Sicht wird immer schlechter und auf 2/3 der Tour müssen wir umkehren, leider. Als Entschädigung haben wir Pulverschnee bis vor den MANny, perfekt!

18.3.2017 – nochmals Alta

Wir geniessen die spezielle Stimmung dieses Ereignisses und sind total begeistert ab der Leistung dieser Teams. Im Feld ist auch die Schweiz vertreten. Den letzten noch im Rennen verbleibenden Schlitten wollen wir noch abwarten. Also bleiben wir noch eine Nacht in Alta. Am Stadtrand gibt es eine abwechslungsreiche Loipe bei einem Biathloncenter. Die wollen wir noch besuchen und machen 2 Runden. Wieder zurück im Zielgelände, die Preisverteilung ist schon längst vorbei und die Ballnacht schon voll im Gange als endlich der Schweizerschlitten im Ziel eintrifft. Der halbe Saal stürmt aus der warmen Stube in den Zielraum und begrüsst die Ankömmlinge frenetisch. Nur, die 12 Hunde sind etwas überfordert und bleiben 50m vor der Ziellinie einfach stehen. Gemeinsam werden sie dann ins Ziel begleitet und dies mit Krawatte, Lackschuhen und schicker Abendgarderobe. Eine lustige Scene die sich da abspielt.